Live dabei

11. Aug 2017

Bei vielen Rad-, Lauf- und auch Langlaufwettbewerben kann man Teilnehmerinnen und Teilnehmer direkt zum Start beobachten, wie sie ganz kurz auf ihr Mobiltelefon tippen. Damit starten sie eine Tracking-App. Und ab diesem Moment sind Familie und Freunde mit im Rennen.

So wie am letzten Juli-Wochenende bei einigen Wettbewerben der großen Radsportfestivals „Rad am Ring“ auf dem Nürburgring und „Prudential Ride London-Surrey“ in London. In London wurde das Tracking per App für das 100-Meilen- und das 46-Meilen-Rennen angeboten. Bei „Rad am Ring“ für alle 24-Stunden- und Jedermann-Rennen. Jeder vierte Teilnehmer in London und jedes dritte Team am Nürburgring nutzten die App, verfolgten ihre Zeit und Position und teilten diese Informationen über die sozialen Netzwerke mit ihren Fans. Die getrackte Strecke: insgesamt  900.000 Kilometer.

Die Tracking App, die von mika:timing entwickelt wurde, nutzt die GPS-Daten des Mobiltelefons sowie die von mika:timing gemessenen Laufzeiten. An jedem Messpunkt wird über den LIVE Ergebnisdienst von mika:timing eine neue Zwischenzeit an die App gesendet, die erwartete Zielzeit erneut hochgerechnet und aktualisiert. GPS-Position und Zwischenzeiten sind aufeinander abgestimmt und werden abgeglichen. Gegebenfalls wird die Position auf der Streckenansicht der App korrigiert.

Zuschauer behalten ihre Athleten ganz einfach live über das Web oder auch über die App auf ihrem Mobiltelefon im Blick. Die Teilnehmer sehen auf der Karte „Points of Interest“ wie Verpflegungsstationen in ihrer Nähe und haben eine Übersicht über ihre Zwischenzeiten sowie die erwartete Zielzeit. Nach dem Lauf werden die individuellen Ergebnisse in einer Gesamtübersicht gezeigt: Zwischenzeiten, Geschwindigkeiten in min/km und natürlich die Gesamtzeit. mika tracking funktioniert nicht nur für Einzel-Läufer oder -Radfahrer, sondern auch für Teams.

Die App mika tracking wird bei manchen Veranstaltungen auch zur Sicherheit der Athleten eingesetzt. So wie beim Nattvasan, dem Nachtrennen des berühmten Wasa-Laufs. 750 Zweierteams laufen 90 Kilometer durch Schweden. Bei Nacht. Der überwiegende Teil der Strecke führt durch unbewohntes Gebiet, nur ab und zu streift man ein Dorf. Aus Sicherheitsgründen hat jedes Paar ein Mobiltelefon mit der App dabei. So ist sichergestellt, dass die Organisatoren die Position und den Fortschritt aller Teams verfolgen können.

Seit mika tracking beim Köln Marathon 2015 Premiere feierte, wurde sie Sportlerinnen und Sportlern und ihren Fans bei vielen Rad-,  Lauf- und Langlaufveranstaltungen im In- und Ausland angeboten. Und sie wurde begeistert genutzt.  Auch am Radsportwochenende Ende Juli. Alleine an diesen beiden Tagen liefen insgesamt rund 5,5 Millionen Datensätze, also Positionsbestimmungen, über den Server von mika:timing.

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