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20. Dez 2021

In loser Folge stellen wir Menschen und ihre Jobs bei mika:timing und EST vor. Wir sprechen mit ihnen über Glücksmomente, Adrenalinschübe und wichtige Arbeitstools. In dieser Episode beleuchten wir eine weit verbreitete Spezies bei mika:timing – den Quereinsteiger. Wie man von einem naturwissenschaftlichen Studium in die Rolle eines Timing Projektleiters kommt, erfahren wir von Daniel Hoppe.

Daniel, du hast einen Master-Abschluss in physischer Geographie. Seit über 7 Jahren arbeitest du nun aber schon für mika:timing auf verschiedenen Sportveranstaltungen und bist im Bereich Operations für Timing und Logistik zuständig. Vor kurzem bist du zudem in unser Social Media Team eingestiegen. Was hat das alles mit physischer Geographie zu tun, bzw. wie war dein Weg von der Geographie zu mika:timing?


Streng genommen hat mein Job heute natürlich gar nichts mehr mit Geographie zu tun, außer vielleicht dass ich auf Events in unterschiedlichen Ländern arbeite. Mein Weg zu mika:timing war ähnlich wie bei vielen Kollegen. Ich habe während meines Studiums durch eine Kommilitonin von den Aushilfsjobs bei mika:timing erfahren. 2014 habe ich zunächst als Aushilfe in der Produktion, also der Kuvertierung von Startunterlagen, angefangen und war dann in der folgenden Saison auch in den Bereichen Teilnehmerbetreuung und Expo Services tätig. Dort konnte ich dann auch meine ersten Eventerfahrungen sammeln. Im Juli 2015 habe ich dann bereits die feste Stelle als Projektleiter Timing angetreten.


Gibt es denn etwas, das du aus deinem Studium oder früheren Tätigkeiten für die Arbeit bei mika:timing mitnehmen konntest?


Ich denke, dass vor allem Aufgeschlossenheit und mentale Flexibilität sowohl bei der Eventarbeit, als auch im naturwissenschaftlichen Studium, entscheidend sind. In der Forschung muss man trotz all seines Vorwissens immer unvoreingenommen an eine Fragestellung herantreten. Man hat zwar seine Theorien und Werkzeuge, aber was am Ende rauskommt, ist erstmal offen. Bei der Planung unserer Events ist das sehr ähnlich. Ich habe verschiedene Tools, mit denen ich mich auf ein Event vorbereiten kann und eine Sportveranstaltung hat im Grunde einen vorgegebenen Ablauf. Trotzdem gibt es bei jeder Veranstaltung Besonderheiten und Unwägbarkeiten, auf die man reagieren muss und die vielleicht erstmal nicht nach dem gewohnten Schema laufen.



Warum hast du dich letztendlich nach deinem Abschluss für den Quereinstieg bei mika:timing entschieden?


Da sind viele Dinge zusammengekommen. Zum einen kannte ich mika:timing ja schon durch die 1,5 Jahre als Aushilfe. Der Weg zur Festanstellung war also gar nicht so weit. Mich hat damals der Teamspirit beeindruckt. Für viele Kollegen hier ist es eben nicht nur ein Job, um den Lebensunterhalt zu verdienen, sondern eine Aufgabe, an der alle gemeinsam mit Spaß ziehen. Das Timing hat aber auch im wahrsten Sinne des Wortes gepasst. Ich hatte keine attraktive Stelle im Bereich Forschung in Aussicht, mika:timing suchte gerade nach einem Projektleiter Timing und durch meine Aushilfstätigkeit auf Events, hatte ich bereits die Gelegenheit bekommen in andere Bereiche zu schauen.


Was waren für dich die größten Herausforderungen beim Quereinstieg?


Es gab technisch natürlich erstmal viel zu lernen. Da ich ja schon verschiedene Abteilungen aus meiner Zeit als Aushilfe kannte, war es für mich vor allem wichtig diese Aufgabenbereiche in die richtigen Zusammenhänge zu bringen und die Verknüpfungspunkte zu verstehen. Es braucht natürlich in verschiedenen Bereichen Skills, die man mitbringen muss. Dadurch, dass einige Kollegen ähnliche Wege genommen haben, die bei der Einarbeitung neuer Mitarbeiter genau wissen, was man braucht und wie am besten geholfen werden kann, ist der Quereinstieg gut zu meistern.


Und das wollten wir auch noch wissen:

Dein Adrenalinspiegel steigt wenn….

….der Rennstart kurz bevor steht und dann auch nochmal kurz bevor die ersten Athleten ins Ziel kommen. Denn dann gilt es, alles muss perfekt funktionieren.


Der Spaßfaktor….

…ist für mich meistens sehr hoch. Auch weil der Humor bei der Arbeit definitiv nicht zu kurz kommt. Durch den guten Mix aus „draußen auf Event arbeiten“ und den Planungs- und Nachbereitungsphasen im Büro, wird es eigentlich nie langweilig.


Wichtigstes Arbeitsgerät…

…ist vermutlich der Laptop, wobei immer mehr auch mit dem Smartphone möglich ist. Und natürlich der Test-Transponder, ohne den geht’s nicht auf Event.


Größter Glücksmoment…

…bei mika:timing?! Ganz klar: 12.10.2019, 10:14:40,2. Der Moment, in dem Eliud Kipchoge in Wien den Marathon unter 2 Stunden gefinished hat. Ich war Teil unseres Teams vor Ort und kriege immer noch Gänsehaut, wenn ich die Bilder vom Zielleinlauf sehe. Das war in jeglicher Hinsicht das extremste Event, das ich je miterlebt habe.

 

 

Bist du bereit für den Quereinstieg? Werde Teil unseres Teams und schau dir hier unsere Jobs an!

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