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18. Okt 2018

In loser Folge stellen wir Menschen und ihre Jobs bei mika:timing und est vor. Wir sprechen mit ihnen über Glücksmomente, Adrenalinschübe und wichtige Arbeitstools. Heute: der Lagerverwalter.


Organisationsgenie. Meister der Planung. Ordnungsengel. Das wären passende Titel für Klaus Neuhäuser, hören wir von Kolleginnen und Kollegen. Lagerverwalter klingt nach grauem Kittel und Klemmbrett. Wir stehen in seinem Büro. Den grauen Kittel können wir nicht entdecken. Und das Klemmbrett? Klaus lacht. „Klemmbrett stimmt manchmal. Grauer Kittel tatsächlich gar nicht.“ Klaus Neuhäuser ist bei mika:timing seit 2009 für das Management der EDV-Ausrüstung zuständig. Und nebenbei auch noch für einige andere Dinge.
Sein Reich ist das große Lager, in dem das gesamte Material untergebracht ist. Und in dem er immer den Überblick hat. Auch in den Wochen, in denen viele Veranstaltungen parallell stattfinden, alles schnell gehen muss und er Verteilung, Ausgabe und Rücknahme der Ausrüstung minutiös plant.
Die Projektleiter schicken ihre Wunschlisten an Klaus. In ihnen haben sie die Ausrüstung für ihre jeweilige Veranstaltung zusammengestellt. Für manche Wochenenden sind das eben sehr lange und sehr viele Listen. Klaus plant und verteilt das Material. Zusammen mit seinem Team bereitet er für den Projektleiter alles so vor, dass der nur noch verladen muss. Manchmal aber gibt es noch einen zusätzlichen Schritt. „Die Projektleiter machen vor den großen Veranstaltungen Testläufe“, erklärt Klaus. „Das heißt, meine Kollegen und ich stellen die komplette EDV-Ausrüstung auf und bereiten alles so vor, dass das Team, das dann vor Ort sein wird, alles einmal durchspielen kann.“ Da stehen dann schon mal 70 Rechner in Reih und Glied, dazu Drucker, Scanner und mehr. „Wir beschriften alles noch, damit man auf der Veranstaltung weiß, was wohin gehört.“
An den Tagen Anfang der Woche findet man Klaus selten an seinem Schreibtisch. Da ist er mit seinem Team im Lager, nimmt die Ausrüstung, die vom Einsatz zurückkommt, in Empfang. Jede Tasche, jede Kiste wird geöffnet, auf Vollständigkeit geprüft. Teile, die markiert sind, werden beiseite gelegt für Wartung oder Reparatur. Und alles wird detailliert erfasst und festgehalten.
Wartung und Reparaturen müssen gut geplant werden. Schließlich wird die Ausrüstung schnell wieder gebraucht. Das gilt auch für das Material zur Zeitmessung. Da ist Planung und Verteilung zwar nicht in Klaus‘ Zuständigkeitsbereich, wohl aber die Instandhaltung. Und die Reinigung. „Am Montag nach einem Hindernislauf sind wir mit dem Hochdruckreiniger im Hof ganz gut beschäftigt, um den Schlamm wieder abzuwaschen.“ Der Reparaturbedarf wird per Formular erfasst. Und Klaus prüft ob nach dem Wochenende wieder jedes Ausrüstungsstück zurückgekommen ist.
Klaus weiß immer, wo sich welches Stück Ausrüstung befindet. Und manchmal muss er damit auch jonglieren. Denn trotz guter Organisation lässt sich eben nicht alles planen. Der Rücktransport der Ausrüstung vom Marathon in Chicago zum Beispiel kann auch mal länger als gedacht dauern.
Wenn die Projektleiter die Kisten verladen, die Klaus mit seinem Team vorbereitet hat, schaut er gerne vorbei. Ab und und zu gibt er ihnen dann noch einen kleinen Hinweis mit auf den Weg. Er schmunzelt: „Ich bin schon recht hinterher, dass das Material gut behandelt wird.“ Die Liste mit den Reparaturen hält er gerne möglichst kurz.
Und für die kleinen Dinge, für die ist er auch noch zuständig. Eine fehlende Glühbirne, eine Tür, die klemmt. Da reicht ein Besuch bei ihm am Schreibtisch. Oder manchmal besser ein Anruf. Denn am Schreibtisch ist Klaus ja nicht so oft.

Und das wollten wir auch noch wissen:
Der Adrenalinpegel steigt...
„..wenn auf einer Veranstaltung vor Ort etwas fehlt und man es noch kurzfristig besorgen muss.“
Spaßfaktor
„Hoch! Ich komme immer noch gerne jeden Morgen zur Arbeit. Zwischen 6 und 6 Uhr 30 fange ich an.“
Wichtigstes Arbeitsinstrument
„Da ich viel mit Listen arbeite, nutze ich Stifte, um etwas farbig zu markieren. Ach, und den Hubwagen brauche ich sehr oft!“
Größter Glücksmoment
„Wenn das Wochenende gelaufen und alles gut über die Bühne gegangen ist. Wenn das Material vollständig vor Ort war und funktioniert hat.“

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