Riga Marathon - endlich wieder ein Marathon vor Ort!

08. Okt 2021

Nach dem letzten Jahr mit all seinen Konsequenzen, die wir alle noch viel zu gut in Erinnerung haben, waren wir natürlich sehr darauf aus wieder auf Veranstaltungen arbeiten zu können. Der Riga Marathon 2021 sollte einer der ersten großen Stadtmarathons für mika:timing seit längerer Zeit sein. Dementsprechend groß war unserer Vorfreude auf das, was da am letzten Wochenende im August auf uns warten sollte.

Riga wird oft als Perle des Baltikums beschrieben und sobald man sich der Stadt an der Daugava nähert, kann man erkennen warum. Riga gilt aber auch als eins der attraktivsten Ziele für Marathon-Sportler aus Europa und der ganzen Welt. In einem normalen Jahr starten bis zu 40.000 Teilnehmer in den verschiedenen Wettbewerben: von Kinderläufen bis hin zur Marathondistanz. In diesem Jahr kamen zu einer Corona-konformen Ausgabe dieser Veranstaltung hauptsächlich einheimische Athleten an den Start.

Der Veranstalter hatte in Zusammenarbeit mit den Behörden einen detaillierten Plan zur Eindämmung möglicher Infektionsrisiken erarbeitet, so dass das Event unter sicheren Bedingungen stattfinden konnte. Und dennoch blieb im mika:timing Team eine gewisse Unsicherheit. Zum einen, weil wir schon einige abgesagte Veranstaltungen miterleben mussten, zum anderen, weil wir im vergangenen Herbst schon einmal nach Riga gereist waren und dann 12 Stunden vor dem Start doch noch die Absage des Rennens hinnehmen mussten.

In diesem Jahr war die Situation jedoch eine andere. Vor allem, da durch die Impfungen neue Grundvoraussetzungen für die Durchführung derartiger Rennen geschaffen wurden.

Vor dem Renntag musste jeder Teilnehmer einen Check durchlaufen an dessen Ende ein Armband ausgehändigt wurde, welches während des Rennwochenendes auf dem Veranstaltungsgelände getragen werden musste. Vollständig geimpfte Personen konnte an dieser Stelle ein grünes Armband erhalten und so am Massenstart teilnehmen. Teilnehmer, die noch keinen vollständigen Impfschutz nachweisen konnten, bekamen gegen Vorlage eines negativen Covid-Tests ein gelbes Armband ausgehändigt. Damit war zumindest ein Platz im Wellenstart gesichert, wo zum einen mehr Abstand zu anderen Läufern eingehalten werden konnte und jeweils nur wenige Teilnehmer gemeinsam auf die Strecke geschickt wurden. Im Abstand von 30 Sekunden folgte dann die nächste kleine Teilnehmerwelle.

Das dieses System gut funktionierte wurde durch das stark entzerrte Teilnehmerfeld deutlich, dass so durch die Straßen von Rigas Stadtzentrum zog: vom Start am Freedom Monument hoch bis zum wunderschönen Meza Park und nach zweimaligem Überqueren des Daugava Flusses schließlich ins Ziel am sogenannten „Ufer des 11. November“.

Circa 10.000 Teilnehmer hatten sich für das Rennen angemeldet. Für jeden gab es dabei die Möglichkeit virtuell an der Veranstaltung teilzunehmen. Die Hälfte der angemeldeten Teilnehmer entschieden sich jedoch für einen Lauf vor Ort und damit für ein besonderes Spätsommer Wochenende in Riga. Mit den in den Startnummern integrierten Transpondern konnten wir sowohl sämtliche Zwischenzeiten, als auch die finalen Ergebnisse live für alle Teilnehmer auswerten. So haben wir schließlich viele strahlende Gesichter gesehen, die alle froh waren nach langer Zeit endlich wieder ein richtiges Rennen bestreiten zu können. Es war die Freude endlich wieder das erleben zu können, was wir zuvor alle für selbstverständlich gehalten hatten.

Für mika:timing war es ein sehr erfolgreiches Wochenende und der Riga Marathon war ein gutes Beispiel dafür, wie man als Veranstalter in diesen Zeiten ein sicheres Event veranstalten kann.

Wir freuen uns schon aufs nächste Mal und hoffen dann auf ein volles Teilnehmerfeld mit Läufern aus aller Welt!

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